Das erste Interview der 13. Doctor Who Jodie Whittaker

Jodie Whittaker (Bildquelle: BBC Media Centre)

Gestern hat BBC bekanntgegeben, dass Jodie Whittaker als 13. die Rolle des Doctor Who übernimmt. Kurz nach der Verkündung wurde ein Interview mit der Schauspielerin veröffentlicht, welches wir für euch übersetzt haben.

Wie fühlt es sich an der 13. Doctor Who zu sein?
Es war so nervenaufreiben, weil es ein Geheimnis bleiben musste.

Warum wollten Sie die Rolle?
Um den ultimativen Charakter zu spielen. Und um in der wahrhaftigsten Form zu spielen. Darum wollte ich in erster Linie Schauspieler werden. Es ist eine unglaubliche Möglichkeit, jemanden zu spielen, der praktisch mit allen Freiheiten neu erfunden wird auf den Bildschirmen. Und ich wollte die erste Frau in der Rolle sein.

War es schwierig, es geheimzuhalten?
Ja. Sehr! Ich musste so viele Lügen erzählen. Ich habe mich in einer ganzen Welt von Lügen verstrickt, die auf mich nach der Verkündung zurückfallen werden.

Wer war die erste Person, erfahren hat, dass Sie die Rolle spielen werden?
Mein Ehemann, weil ich es ihm erzählen durfte.

Hatten Sie einen Decknamen und wie lautete er?
Zuhause und bei meinem Agenten war es „The Clooney“, weil George Clooney für meinen Mann und mich eine Kultfigur ist. Also dachten wir: Was wäre ein richtig, berühmter, kultiger Name? Er passte einfach

Wie fühlt es sich an, der erste weibliche Doktor zu sein?
Es ist absolut überwältigend; als Feministin, als Frau, als Schauspieler, als Mensch, als jemand, der sich dauerhaft herausfordern und antreiben will und der nicht in eine Schublade gesteckt werden will, in dem ihm gesagt wird was er can und was nicht. Das fühlt sich unbeschreiblich an.

Was möchten Sie den Fans sagen?
Ich möchte ihnen sagen, dass sie sich nicht vor meinem Geschlecht fürchten sollen, denn es ist eine sehr aufregende Zeit und Doctor Who zeigt, dass Veränderungen aufregend sind. Die Fans haben so viele Veränderungen durchlebt und das ist einfach eine neue und andere und nicht keine furchteinflößende.

Worauf freuen Sie sich am meisten?
Am meisten freue ich micht darauf, ein Teil einer Familie zu werden, von der mir nicht bewusst war, dass sie überhaupt existiert. Ich wurde 1982 geboren. Es gibt sie wesentlich länger als mich und ich hätte es mir nicht zu träumen gewagt, dass ich jemals ein Teil dieser Familie werden würde.

Wie verkaufte Chris (Anmerkung der Redaktion: Chris Chibnall ist der Drehbuchautor von Doctor Who, aber auch von Broadchurch) Ihnen diese Rolle?
Wir hatten vor einigen Monaten ein seltsames Gespräch. Er spielte mir vor, wir würden über Broadchurch reden. Ich habe angefangen ihn über seinen neuen Job in Wales auszufragen und fragte ihn, ob ich ein Bösewicht sein könnte. Und er wechselte schnell das Gespräch und schlug vor ich könnte für die Rolle des 13. Clooney vorsprechen.

Es war das unglaublichste Gespräch, weil ich ihm jede erdenkliche Frage stelle und ich sagte, dass ich in ein paar Wochen entscheiden würde, ob ich vorsprechen werde. Binnen 24 Stunden bekam er einen Anruf. Ich hätte ihn eher angerufen, aber mein Mann war in einer anderen Zeitzone.

Hat er Sie davon überzeugt?
Nein, es war keine Überzeugungsarbeit nötig. Wenn es nötig ist, jemand von einer Rolle zu überzeugen, dann ist er nicht der richtige dafür. Ich denke also, dass jeder, der das will, muss dafür kämpfen wollen, was ich sicherlich tun musste. Mir war bewusst, dass viele tolle Schauspieler für die Rolle vorsprechen werden.

Was werden Sie anziehen?
Das weiß ich noch nicht.

Im Trailer, der Sie als Doctor Who vorstellt, tragen Sie ein Kostüm. Ist das der Rolle, dass Sie tragen werden?
Nein

Haben Sie von anderen „Doctors“ Tipps bekommen?
Na ja, sie konnten mir bisher keine geben, weil sie es ja bis jetzt nicht wussten. Aber ich erwarte sicherlich einige Anrufe – ich habe da ein paar Kollegen. Ich bin befreundet mit einem Begleiter [Arthur Darvill], Ich bin auch befreundet mit einem Trio von Doctors. Ich kenne Matt Smith, Chris Ecclestone und natürlich David Tennant. Oh! Da ist noch David Bradley! Vier Doctors! Daher hoffe ich, dass ich einige Anrufe bekomme mit Tipps.

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