“Friends from College” – eine junge Kritik

Szenenbild aus 'Friends from College' (Bildquelle: David Lee/Netflix)

Am 14. Juli hat Netflix sein neustes Original “Friends from College” ins Netz gestellt. Die erste Staffel der Serie umfasst gerade einmal acht Folgen, die zwischen 30 – 35 Minuten lang sind. Somit schafft man die Serie locker an einem gemütlichen Nachmittag oder langweiligen Abend.

Zum Inhalt

Die Serie handelt von fünf Personen, die um die 40 Jahre alt sind und die seit dem College befreundet sind. Die Clique muss sich mit alltäglichen Problem beschäftigen: Midlife-Crisis, Betrug, Affären, berufliche Krise, etc.

Meine Meinung

Ich muss eines vorweg sagen: Mit meinen 26 Jahren gehöre ich eher nicht zur Zielgruppe der Serie. Dennoch konnte auch ich herzhaft lachen. Die Probleme der Clique sind mir zwar weitestgehend fremd bisher, aber ich konnte dennoch nachempfinden, wie es den Charakteren geht. Dennoch muss ich sagen, dass ich teilweise glaube, dass die Charaktere sehr überspitzt dargestellt werden. Vor allem Ethan Turner ging mir zwischendurch sehr auf den Geist. Keegan-Michael Key (Pitch Perfect 2, Tomorrowland) liefert eine gute schauspielerische Leistung ab, aber der Charakter ist einfach sehr anstrengend, weil dem Zuschauer das Gefühl vermittelt wird, dass er nicht weiß, was er will. Auch seine Frau Lisa ist teilweise sehr nervig. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ihre Probleme nicht einfach sind, aber ihre Reaktionen sind übertrieben. Cobie Smulders, die die meisten als Maria Hill aus den Marvel Filmen kennen, ist zwar gut besetzt, aber die Rolle ist sehr ambivalent.
Zum gesamten Cast ist zu sagen, dass Netflix sich bekannte Gesichter vor die Kamera geholt hat. Neben Keegan-Michael Key und Cobie Smulders sind auch Annie Parisse (Law Of Order, Person of Interest), Nat Faxon (Ganz weit hinten) und Fred Savage (Wunderbare Jahre) zu sehen. Aber auch die noch unbekannte Schauspielerin Jae Suh Park steht für Nicholas Stoller vor der Kamera.

Fazit

Durch die kurzen Folgen ist “Friends from College” gut geeignet für einen verregneten Nachmittag oder bei schlechter Laune. Wer keine großen Erwartungen hat und einfach köstlich lachen möchte, dem lege ich die Serie an Herz. Wenn man jedoch zu große Erwartungen hat, sollte man es sich nochmal überlegen.

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