Spider-Man: Homecoming (eine Rezension)

Spider-Man: Homecoming Filmplakat (Bildquelle: Sony Pictures)

Es hat lange gedauert, bis Spider-Man endlich ins Marvel Cinematic Universe gekommen ist. Doch mit “Spider-Man: Homecoming” ist es endlich soweit. Einen Gastauftritt hatte er bereits im letzten Captain America Film “The First Avenger: Civil War”. Nun wollen wir doch mal sehen, was der neue Film kann.

Inhaltliche Zusammenfassung

Immer noch euphorisch von dem packenden Kampf mit den Avengers kehrt Peter (Tom Holland) in seine Heimat zurück, wo er mit seiner Tante May (Marisa Tomei, The Big Short) und unter dem wachsamen Auge seines neuen Mentors Tony Stark (Robert Downey Jr., Iron Man) lebt. Es fällt ihm jedoch nicht leicht, sich im Alltag zurechtzufinden – vielmehr will er beweisen, dass er mehr ist als nur der sympathische Spider-Man aus der Nachbarschaft. Als aber The Vulture (Michael Keaton, Spotlight) als neuer Gegenspieler auftaucht, gerät plötzlich alles, was Peter im Leben wichtig ist, in große Gefahr.

Wie gut ist der neue Spider-Man?

Zunächst einmal: Man sollte die alten Spider-Man Reihen nicht mit der neuen Vergleichen, denn die neuste Verfilmung ist der Comicvorlage von Stan Lee so nah wie nie. Spider-Man war nie als Student oder 16-Jähriger Schüler gedacht. In den Comics war er zunächst im Alter von Spider-Man, wie er jetzt ist. Das ist schon mal ein sehr positiver Faktor. Außerdem gehört er endlich in das Marvel Cinematic Universe, also zu den anderen Avengers. Nun kann er als eigenständige Figur eingefürt werden. Die Rechte liegen zwar immer noch bei Sony Pictures, aber die arbeiten jetzt mit den Marvel Studios zusammen. Und das tut dem Film sehr gut. Nicht nur, dass Chris Evans (Captain America) und Robert Downey Jr. (Iron Man) mitspielen, sondern auch, dass der Charakter, wie bereits erwähnt, wesentlich näher an seiner ursprünglichen Vorlage ist.
An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, dass der Film ein paar Längen hat und ein wenig zu viel Teenagerdrama. Eigentlich lehne ich das nicht ab, aber dieses Love-Drama von Peter ging mir schon etwas auf den Zeiger und war stellenweise ziemlich peinlich. Aber das schadet dem Film nicht unbedingt. Er hat sich zu einem der Top 3 Marvel Filme für mich gemacht. Denn durch das Love-Drama wurde er auch etwas gelockert. Es gab nicht dauerhaft diese Action. Es war genau die richtige Mischung von beidem.

Fazit

Alle Fans von Marvel sollten sich den Film anschauen, um nicht den Verlauf der Geschichte zu verlieren. Denn wir wissen alle, dass alle Marvel Filme zusammenhängen. Mit Homecoming haben Sony Pictures und die Marvel Studios gemeinsam das würdige “Heimkehren” von Spider-Man geschaffen.
Ein kleiner Tipp: Wie immer bei Marvel Filmen gilt – SITZENBLEIBEN!

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