Eine lausige Hexe (Staffel 1) – Rezension

Eine lausige Hexe (Quelle: BBC/Netflix)

Die Serie “Eine lausige Hexe” ist eine Neuauflage der gleichnamigen Serie, die Ende der 90er Jahre bereits im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Nun haben Netflix, BBC und das ZDF gemeinsam die Serie wiederbelebt mit neuer Besetzung.

Disclaimer: Ich habe die Serie auf Englisch gesehen. Das heißt, ich nutze die englischen Namen und nicht die deutschen. Bitte nicht irritieren lassen. Im deutschen Netflix ist die Serie noch nicht zu sehen (Stand: 23. Mai 2018). Ich habe sie im Urlaub in Tunesien gesehen.

Es geht um Mildred Hubble (Bella Ramsey), die eigentlich dachte, sie sei eine ganz normale Teenagerin. Doch eines Tages sieht sie Menschen auf Besen durch die Gegend fliegen und erkennt ein Schloss weit draußen. Erst als eines Tages ein Mädchen auf einem Besen versehentlich in Mildred hineinfliegt wird klar: Mildred ist eine Hexe. Das Mädchen, das ist sie reingeflogen ist, ist die Schülerin Maude Spellbody (Meibh Campbell), die auf dem Weg zu ihrer Schule der “Cackle’s Academy” die Kontrolle über ihren Besen verloren hat. Als die beiden Mädchen merken, dass Mildred eine Hexe ist, fliegt sie kurzerhand mit Maude zur Schule und wird dort eingeschleust. Doch das fällt natürlich schnell auf und bislang gab es nie eine Hexe aus einer nicht-magischen Familie an der Schule. Damit beginnt für Mildred eine verrückte Probezeit …

Ist die Serie auch Eine lausige Hexe?

Du hast einen freien Tag und suchst eine Serie zum Durchsuchten? Perfekt! Eine lausige Hexe bzw. im Original “The Worst Witch” eigenet sich perfekt dazu, denn die Serie hat 12 Folgen, die je 30 Minuten dauern. Nur die letzte ist 60 Minuten lang und somit eine Doppelfolge. Macht insgesamt 390 Minuten Spaß mit Mildred Hubble. 6 Stunden und 30 Minuten hat man auch mal Zeit.
Leider hat die Serie ein großes Manko, dass an dieser Stelle nicht schön geredet werden kann/darf: Sie ist schlecht animiert. Man erkennt sehr gut, dass es eher eine Low-Budget-Serie war. Dennoch ist zu hoffen, dass es mit der zweiten Staffel dann auch besser wird. Denn die Story ist echt schön gemacht. Und als Fan der Originalverfilmung war ich positiv überrascht. Denn die Macher hätten die Serie böse verunstalten können, doch das haben sie nicht. Auch die Schauspielerinnen wurden gut ausgewählt.
Interessant fand ich den Wechsel der Hautfarbe bei Enid Nightshade. Im Original ist sie hellhäutig, in der Neuauflage dunkelhäutig. Warum? Das können nur die Casting-Leute uns verraten. Aber Tamara Smart spielt ihre Rolle sehr gut und am Ende ist es doch egal, wer welche Hautfarbe hat.

Alles in allem ist die Neuauflage gut gelungen mit Potenzial nach oben. An den Animationen müssen die Macher wirklich noch arbeiten. Sonst sehe ich schwarz. Das wäre echt schade, denn die Story ist schön gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass die Serie bald im deutschen Netflix zu finden ist. Bisher wurde sie nur auf ZDFtivi und im Kika ausgestrahlt.

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